Strompreiserhöhung

Kaum ein Produkt oder eine Dienstleistung ist in den letzten Jahren für private Verbraucher derartig teuer geworden, wie Energie. Tatsachen, wie die Ökostromumlage, die die privaten Haushalte de facto allein zu finanzieren haben und gezielte Entscheidungen der Politik haben beispielsweise dazu geführt, dass Strom for private Haushalte seit dem Jahre 2005 um ganze 44 % teurer geworden ist. Und ein Ende dieser Preisralley ist noch gar nicht abzusehen! Im Gegenteil!

Die Strompreise fallen, aber der Strom wird teurer

Die Mechanismen, nach denen sich der Strompreis in Deutschland bildet, sind komplex und für viele private Haushalte kaum mehr zu durchschauen. Mit dem Verhältnis von Angebot und Nachfrage hat der Strompreis in Deutschland kaum noch etwas zu tun. So gibt es beispielsweise den Börsenpreis für aus Kohle erzeugten Strom, der sich an der Rohstoffbörse bildet. Daneben gibt es die sogenannte EEG-Umlage für den Strom. Diese ist in ihrer Höhe konstant. Während die deutsche Industrie als Großverbraucher von der Entrichtung der EEG-Umlage befreit ist, um ihre Profitspannen nicht zu stark zu belasten, zahlen die privaten deutschen Haushalte jeweils die Differenz zwischen der EEG-Umlage und dem Börsenpreis für Kohlestrom. Da, bedingt durch den übermäßigen Abbau von Kohle, der Börsenpreis für Kohlestrom durch das resultierende Überangebot stark gefallen ist und die Differenz zur EEG-Umlage dadurch größer wurde, zahlen die privaten Haushalte mehr für ihren Strom, obwohl der Börsenpreis für Kohlestrom gefallen ist. Damit sorgt das deutsche Preisbildungssystem willkürlich für steigende Strompreise für private Haushalte trotz fallender Strompreise an der Börse! Wer unter hohen Strompreisen leidet, sollte zunächst prüfen, ob sein Anbieter Sondertarife im Portfolio hat, denn diese sind oft günstiger als die Grundversorgung.

Anbieterwechsel

Möchte man den Anbieter wechseln, sollte man sich, beispielsweise bei stromvergleich-ratgeber.de, über die Tarife alternativer Anbieter informieren. Ein guter Stromanbieter Vergleich hilft! Neben den jährlichen Kosten des neuen Stromanbieters sollten die Vertragslaufzeiten, die Kündigungsfristen und mögliche Preisgarantien mit berücksichtigt werden. Aktuell günstige Tarife können durch lange Vertragsbindungen am Ende teurer kommen, da so ein kurzfristiger Wechsel verhindert wird. Generell Vorsicht ist geboten, sofern ein Anbieter sogenannte Strompakete gegen Vorkasse anbietet, denn im Falle der Insolvenz des Stromanbieters ist der Stromkunde sein Geld meist unwiderrufich und endgültig los. Mit der Postleitzahl und dem eigenen Jahresstromverbrauch laut letzter Stromrechnung, empfiehl sich daher zunächst eine Online-Vergleichsrechnung. Dann heißt es, die Vertragsbedingungen eines potentiellen neuen Stromanbieters gründlich zu studieren und gegebenenfalls einen neuen Versorgungsvertrag zu unterschreiben. Die Kündigung beim Altanbieter übernimmt dann der neue Versorger.

Norbert

Ich bin der Webmaster und Besitzer von anbieterwechseln.net und trage auch selbst hin und wieder mal den ein oder anderen Artikel zum Tarifvergleich Nichenportal bei. Neben dieser Webseite betreibe ich auch noch viele weitere Portale in diesen Themengebieten. Willst Du sparen und deshalb wechseln. Hier gibts Hilfe.