Winter treibt Heizölpreise auf Rekordhoch

Winter treibt Heizölpreise auf Rekordhoch

Die Heizölpreise sind in diesem Winter rekordverdächtig hoch, und haben den höchsten Stand seit Juni 2008 erreicht. Wer z.B. am 23.02.2012 Heizöl bestellt hat, musste für einen Liter Heizöl-Standard im günstigsten Falle um die 92€ zahlen.

Heizölpreise – Faktoren der Preisbildung

Um die Preisbildung der Heizölpreise zu verstehen, muss man wissen welche Faktoren dafür verantwortlich sind. So kann der Heizölpreis von einer ganzen Kette von Ereignissen beeinflusst werden. Dies liegt unter anderem daran, dass das Heizöl einen langen Weg zurücklegt, bis es schließlich im Öltank des Verbrauchers landet.

Angebot und Nachfrage

Heizöl basiert auf Erdöl, weshalb der Rohölpreis ein wichtiger preisbildender Faktor ist. Grundsätzlich bilden sich Heizölpreise aufgrund von Angebot und Nachfrage. Das bedeutet: ist das Heizöl knapp, steigt der Preis. Ist eine größere Menge verfügbar, sinken die Heizölpreise für die Händler, und somit auch für den Verbraucher. Entscheidend für Höhe der Heizölpreise sind z.B. die Fördermengen aus den OPEC-Staaten (Organisation erdölexportierender Länder) , die über den größten Teil des Erdöls weltweit verfügen. Werden die Fördermengen durch die OPEC gedrosselt, hat das zumindest einen unmittelbaren Anstieg auf den Rohölpreis zur Folge, welcher sich wiederum auf die Heizölpreise auswirkt.

Warum ist der Heizölpreis derzeit so hoch?

Der derzeitige Anstieg der Heizölpreise hat eher regionale und transporttechnsiche Gründe. Der kalte Winter hat einerseits zu einer hohen Anzahl an Nachbestellungen geführt, da viele Verbraucher nicht mehr mit einem derartigen Wintereinbruch gerechnet hatten. Wenn viele Kunden gleichzeitig bestellen, klettert der Preis durch die gestiegene Nachfrage nach oben.

Kälte hat Auslieferung behindert

Zudem hat die klirrende Kälte zu logistischen Problemen geführt. Durch die zugefrorenen Flüssen konnten die Raffinerien und Tanklager schlechter mit Heizöl versorgt werden. Zugefrorene Leitungen haben die Versorgung zusätzlich behindert. Ein extrem hoher Rohölpreis hat sein Übriges dazu getan.

Heizölpreise – wie entgeht man der Preisfalle?

Zwar gilt diese alte Regel nicht mehr so wie früher: grundsätzlich kann man jedoch sagen, dass im Sommer deutlich weniger Kunden Heizöl bestellen als in der kalten Jahreszeit. Weniger Bestellungen führen zu sinkenden Preisen, weshalb eine Heizölbestellung in der warmen Jahreszeit grundsätzlich vorteilhaft ist. Wer möglichst günstig tanken möchte, sollte dort bestellen, wo die Heizölpreise besonders günstig sind. Die günstigsten Heizölpreise kann man z.B. durch einen Preisvergleich im Internet herausfinden.

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